Herpesviren – Todesgefahr für Kaninchen

Im Frühjahr 2019 ploppte im Social Media eine Schlagzeile hoch, die erstmal schockte: Zu Tode gekuschelt.

Übertrieben oder ist da was dran? Wir haben recherchiert und sind dabei auf den Bericht eines Tierpathologen gestoßen, der Leiter der Tierpathologie an der Freien Universität Berlin ist. Leider hat er nicht ganz Unrecht, denn es gibt in der Tat „todbringende“ Erkrankungen beim Menschen, die im direkten Kontakt zum Kaninchen für dieses lebensgefährlich werden können. Dazu gehört das Herpesvirus.

Diese Virenart ist relativ leicht übertragbar und kann bei Kaninchen zu einer tödlichen Hirnhautentzündung führen. Bedeutet im Umkehrschluss, dass man bei Lippenherpes lieber auf Abstand gehen sollte und zudem einige Punkte in Sachen Hygiene zu beachten sind.

Buchtipp: Das Kuscheltierdrama von Prof. Achim Gruber.

Es mag übertrieben klingen und letztlich liegt es an Dir, was Du von folgenden Empfehlungen beim akuten Verlauf umsetzt:

  • Vor dem Versorgen der Tiere die Hände intensiv reinigen, ebenso im Anschluss daran.
  • Einweghandschuhe während der Fütterung und Reinigung des Geheges.
  • Keinen direkten Streichelkontakt zu den Tieren.
  • Ggf. Mundschutz tragen.

Lippenherpes ist sowieso eine unangenehme Sache. Damit jedoch die eigenen Tiere möglicherweise noch zu gefährden, macht es nicht besser.

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